Letzte Aktualisierung: 17.05.2008

17.10.2007, 09:44 Uhr
Das Gegenteil von gut...
... ist gut gemeint. Die führende Druckfachzeitschrift in der Schweiz widmet die jüngste Ausgabe dem Thema Zeitung. Die gutgemeinte Idee: Das Magazin (Auflage über 20.000 Exemplare) wurde auf Zeitungspapier per Zeitungsrotationsdruck produziert. Das Ergebnis: Ein Magazin, das in der Herstellungsqualität seinem Anspruch nicht gerecht werden kann. Farbabweichungen bei den Anzeigen, mangelnde Haptik und eine unwürdige Ästhetik sind die Folge. das lesen macht wenig Spaß. Wenn schon, dann hätte man das Magazin komplett in eine Zeitung, konsequenterweise im Zeitungsformat, verwandeln sollen. Das hätte gepasst. So tut man aber der Druckfachpresse keinen Gefallen!
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09.10.2007, 15:10 Uhr
Freunschaft fürs Lebbe
In Vorfreude auf die Frankfurter Buchmesse 2007 erreicht mich ein E-Mail (Spam?), das in seiner lyrischen Qualität kaum zu überbieten ist. Hier ein Auszug:
"Ich suche die zweite Halfte des Lebens, die sicheren und starken Beziehungen aufzubauen / Es ist jeder Tag unsere Herze waren naher, unsere Gefuhle wurden starker. Ich wei?, / Es ist in dieser gro?en Welt irgendwo das Herz, das ich wahnsinnig mogen wird, / Sorgen Sie sich und schutzen Sie mich! Ebenso, wie eine beliebige Frau, ich die sichere Unterstutzung und die Unterstutzung im Menschen des Menschen suche. / Der Mensch, den im Zustand gern zu haben und zu fuhlen, respektiert mit der Frau, es ist fur mich notwendig. / Aber, ich verstehe, dass Sie als mich, aber es nur das gro?e Plus fur uns mehr alterer seid. Tatsachlich der Mensch, der wei?, dass solches Leben, das das Ziel und die Lagen hat - der sicherste und wahrhafte Mensch! / Was Sie in diesem Fall denken? Ich die Hoffnung habe die richtige Auswahl gemacht..."

Dazu gibt es eine Foto der Absenderin, Künstlermame Anghela, plus einen roten Kussmund, der eine Kirsche verschlucken möchte. Wundelbarschoen, oder?

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29.09.2007, 13:22 Uhr
Wiesn-Weisheiten
Da steht es. Schwarz auf Weiss. Der Gesundheitspapst, wie die Münchner Abendzeitung heute titelt, Prof. Bankhofer, gibt exklusive Tipps in Form seiner 10 Wiesn-Gebote, wie man das Oktoberfest auch beim Dauerbesuch am besten übersteht. Zentrale Aussage: "Bier sollte man nur in Maßen geniessen!" – Donnerwetter, wie denn sonst? Maß halten ist eh angesagt, eins zwei g'suffa..
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23.09.2007, 15:33 Uhr
Es lebe das Unikat!
Keine Frage: Individualiserung ist ein Megatrend. Doch all die technisch hippen Hilfsmittel, die wir im 121-Markrting einsetzen, sind oftmals mehr Schein als sein. Wir werden als Absender verführt durch Personalisierungstools, mit deren Hilfe wir Emfänger zwar namentlich ansprechen; aber in Wirklichkeit haben wir gar keine für die Person speziell zugeschnittene Botschaft. Individuen wollen aber tatsächlich Individuelles!
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18.09.2007, 07:49 Uhr
Altes Neues
"Warum tun wir uns in der Kommunikationsbranche nur so schwer, tatsächlich und nicht nur scheinbar innovativ zu sein?", fragte mich gerade ein Geschäftskollege. Ich antworte in Anlehnung an den großen Ökonomen Joseph Schumpter: "Innovationen bergen – unter Inkaufnahme von Unsicherheit und Risiko – neue Gewinnchancen. Scheinbar ist heute niemand mehr mutig genug; dadurch will/kann man auch nicht von neuen Gewinnchancen profitieren."
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