Letzte Aktualisierung: 04.04.2009

04.04.2009, 08:30 Uhr
Statussymbole ade
Der Bremer Hirnforscher Professor Peter Kruse liefert im Interview mit Horizont.net über Automobilmarken eine Steilvorlage: "Die Automobilmarken verlieren an Erotik. (…) Unsere Studien zeigen, dass die Dimension alltäglicher Sinnstiftung für die Kunden sehr wichtig ist, aber noch von keiner Marke eindeutig besetzt wird. Hier ergibt sich ein bislang ungenutztes Differenzierungspotential. (…) Das Auto der Zukunft muss es mir gestatten, mein Bedürfnis nach Mobilität vernünftig, stressfrei und ohne schlechtes Gewissen zu befriedigen." Die Zeiten des Autos als Statussymbol seien vorbei. Gott sei Dank!
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29.03.2009, 19:21 Uhr
Die gelben Engel machen Druck
Unbemerkt von den meisten Printprofis macht der ADAC mobil, nicht mehr nur bei Autos, sondern auch bei Drucksachen - und bringt das AADAC Druckstudio für ein Millionenpublikum auf den Weg. Was davon zu halten ist, steht HIER

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23.02.2009, 09:34 Uhr
Blödsinn der Woche
"Es gab noch nie eine Zeit, in der der Konsument die Redakteure bezahlt hat. Das hat immer die Werbung getan", sagte der Schweizer Verleger Urs Gossweiler in einem Interview über die Zukunft der Tageszeitung. Ihm fehlt es wohl an kulturgeschichtlicher Bildung. Goethe und andere wussten noch, was "Zeitung machen" heisst, nämlich Wichtiges verkünden. Dafür haben Generationen von "Konsumenten" Geld gezahlt, ohne dass Werbung eine nennenswerte Rolle oder Einnahmequelle bildeten. Man sollte diesen Prinzipien wieder Geltung verschaffen. Dann klappt es auch wieder mit den Geschäften.
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21.02.2009, 12:13 Uhr
Silberne Zitrone des Monats
Eine Agentur betreibt eine Digitaldruckerei mit Online-Printshop. Um das Angebot zu promoten, wird eine Onlinepressemeldung verbreitet. Darin wird eine Markteinschätzung gegeben, bei der sich dem Experten die Haare stäuben. Auszug: "... So kommt es, dass die Personalisierung im großen Stil hierzulande eher die Ausnahme darstellt. ... Die Erfahrungen der Online-Digitaldruckerei XXX zeigen jedoch, dass es auch in Deutschland einen stark wachsenden Markt für das Produkt Digitaldruck gibt. Allerdings ist dabei weniger die Personalisierung das Entscheidende, sondern der qualitativ hochwertige Druck von kleinen Auflagen." – Prima, die Falle schnappt zu. Denn wir wissen, Kleinauflagendruck erzeugt kaum die Volumen, die ein starkes Wachstum von Digitaldruck ermöglichen. Das Potenzial liegt in der Verknüpfung von Print und Online, um mit Print individuell crossemediale Kommunikation betreiben zu können.
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23.12.2008, 16:59 Uhr
Zeitung ade?
Die Medienprofis staunen: Der Markenwert des Vorzeigekonzerns New York Times beträgt nur noch 1 Milliarde Dollar. Dieser Wert entspreche alleine der Website, die weltweit als qualitativ führend im Online-Newsbereich gilt. Runtergezogen wird dies aber durch die Regionalzeitungsbeteiligungen und das Flaggschiff selbst, die gedruckte Zeitung New York Times. Finanzanalysten bemängeln, das Businessmodel „Tageszeitung auf Papier“ habe aus Börsensicht eine ungewisse Zukunft. ABER: Die Online-Werbemaschine Google hat 2008 rund 55 Prozent an Wert verloren, ist mit rund 100 Milliarden Dollar aber nach Microsoft die Nummer 2 der wertvollsten Marken.
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