Wiederkehr des Informel, Stilepoche geworden etwa seit 1950 APK (Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler) als Forum Pfälzer Maler und Malerinnen in der Kunsthalle Herrenhof Mussbach Vom 22. Mai bis 19. Juni 2005 Öffnungszeiten: Samstag 14 18 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 11-18 Uhr, Mittwoch 18 20 Uhr Von Ursula Weber, Nieder-Olm OH, OH, Oh, was ist da geschehen? FLÄCHENLAND nennt sich die vorgebliche Jahresausstellung der APK- sie ist nicht repräsentativ -, die im Untertitel Positionen der Malerei genannt wird. Bei diesem Begriff FLÄCHENLAND assoziiere ich auch die Tatsache des MÄHENS als Vorgang in der Landschaft. Niedergemäht von Vorstandschaft und Jury wurde das große >FELD< der Mitglieder (150 an der Zahl), speziell diesmal der Maler und Malerinnen. Ein >ÄHRENLESEN< der besonderen Art wurde hier veranstaltet, - um immer im Bild zu bleiben; übrig blieben 22 ÄHREN, sprich Künstler und Künstlerinnen. Von ihnen nehmen wir aus, da nicht hier einzuordnen: Otfried Culmann, Hermann Theophil Juncker, Erika Klos. Nur TAFELbilder werden gezeigt, auch sie eine FLÄCHENdarstellung. Die Homogenität der Ausstellung ist ich zitiere auf der Stelle Theodor Fontane ein weites FELD, über das man diskutieren kann. Es wurde BEACKERT, das Feld, und wie einige Juroren aus der APK mir vermeldeten, AUSLESE aus etwa 60 Einreichungen betrieben, die bei ihnen von Künstlern und Künstlerinnen eingegangen waren. Auch Platzgründe werden bei der so krassen AUSLESE genannt. Aber wieso sind einige der Künstlerinnen und Künstler mit DREI um immer im Bilde zu bleiben, mit Verlaub - ÄHRENKÖRNERN vertreten, auch ein Vorstandsmitglied, das auf meine diesbezügliche Frage antwortete: Ich war nicht in der Jury. Punkt oder Ausrufezeichen? Mehr bekam ich nicht zu hören. Eigentlich möchte ich nicht weiter mit Kunstkritik fortfahren, - das hat Gabriele Weingartner, die renommierte Kunstkritikerin und Autorin aus ST. Martin an der Hardt vorzüglich in der Tageszeitung Rheinpfalz getan, auch Theo Schneider in Kultur SWR 2 - , sondern mich obgleich Mitglied der APK gegen die Methodik wenden mit einigen Fragen: Frage 1: Waren die Mitglieder der APK ausreichend über die neue gestrenge Methode von Vorstandschaft und Jury informiert? Bislang war es bei einer Jahresausstellung der APK üblich, von jedem Künstler, jeder Künstlerin ein Kunstwerk auszustellen, also Malerei, Graphik, Aquarell, Handzeichnung, Plastik, Objektkunst, künstlerische Photographie. Gut, das ist vom Prinzip her diffizil. Aber repräsentativ, was die Künstler und Künstlerinnen betrifft. Wenn man bei der Bewerbung der Mitglieder keine gründliche AUSLESE trifft, hat man Versprechungen gegeben, die man nicht halten wird, denn alle wollen ja gerne dabei sein; dies war auch einmal ein Kriterium für die Ausstellenden und band sie zusammen in der Künstlergemeinschaft.. Wie will man dies durchhalten? Themenwahl und Techniken allein können die Mitgliederzahl, bei 150 angekommen, bei Ausstellungen nicht plötzlich zum Ärger der zuvor ja aufgenommenen zahlenden Mitglieder reduzieren mit Hilfe der Jury. Wobei die Juroren, die nicht aus den Reihen der APK kommen, sich zu Recht nicht verantwortlich fühlen müssen. Frage 2: Gretchenfrage: Wie hält man es im Dreiervorstand der APK künftig mit den Statuten der Satzung, an die zu halten er sich ja angelegen sein muss? Was will man alles opfern und womit sich vor den ausjurierten Künstlern und Künstlerinnen rechtfertigen? Sind die einen gut, die andern nicht? Die Zusammenkunft am 17. Juno dieses Jahres wird eine erste Diskussion ergeben. » Seitenanfang
|